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Dieses Thema hat 41 Antworten
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 die Chronik der Arena
Seiten 1 | 2 | 3
Gwen Offline

Arenabiest und Forenmistress


Beiträge: 3.520

15.07.2009 14:43
die Chronik der Arena der Gladiatoren antworten

die Vorgeschichte:

Es ist viele Jahre her, als in Norglaw, einer Insel Vinlands, ein Anhänger des roten Drachen Streit mit seiner Familie bekam und die Heimat verlassen musste. Arafuss nannte er sich und nun zog er ohne Heim und Familie herum. Krieger des roten Drachen, der er war, gedachte er, sein täglich Brot mit dem Kampf zu verdienen. Aber da er sich keinem Adligen auf Dauer als Söldner anschliessen wollte und lieber freier Krieger blieb, war das nicht so einfach wie gedacht. Als er ein paar mehr Krieger mit solchen Einstellungen fand, beschloss er, eine Arena zu gründen. Eine Schaustellertruppe, die ihre Kampfeskunst zeigt, dem Publikum die Möglichkeit zu Herausforderungen bietet und auch für kurze Zeit als Söldner zu haben ist.
Über die Jahre fand er immer mehr, die mit ihm und seiner Truppe ziehen wollten. Meist Leute, die keine Heimat hatten oder deren Heimat sie nicht mehr kennen wollte. Oder Solche, die sich nicht mit der Zukunft eines Bauernlebens begnügen wollten und das Abenteuer suchten. Es verbindet sie nicht unbedingt Freundschaft oder eine ehrenvolle Gesinnung. Aber das Wissen, dass wenn man sich auf jemand in dieser Welt verlassen kann, dann auf die Gruppe, die zusammenhält, weil sie keine andere Heimat hat.

Unter den Arenaten dieser Zeit waren Kul, den Arafuss verletzt fand und wieder zusammenflicken liess; Gwen, die nichts und niemanden vertraute und daran fast zugrunde gegangen wäre; Maruk, den Arafuss schon als kleines Kind kannte und schliesslich mitnahm; Miro, der lesen und schreiben kann, warum er mitkam, verstand keiner so recht, hätte er doch Schreiber werden können; Rogg, das Findelkind, den Arafuss von anderen Schaustellern abkaufte; Bromfatz, dessen Rechenkünste und Geldgier bei den Wetten der Arena das eine oder andere einbringt; Maeve Anthrax, die mit ihren Heilkünsten nach dem Tod des ständig besoffenen Arenaheilers gerade richtig kam; und Ragnar, der immer die rechte Waffe für einen Arenakampf zu finden wusste.

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Gwen Offline

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15.07.2009 14:43
#2 RE: die Chronik der Arena der Gladiatoren antworten

das erste Drachenfest (2001):

Auf dem ersten Drachenfest hatte die Arena ihren ersten großen Auftritt, nachdem sie davor nur durch kleiner Dörfer und Städte gereist war.
Es gab noch keine Feuershow und auch das Arenarund sah noch nicht so professionell aus wie in den späteren Jahren. Aber auch zu dieser Zeit leistete die Arena schon großartiges. Dinge die unvergessen bleiben werden sind z.B. der Kampf von Gwen gegen Sir Callaghan, bei dem sie ihm gekonnt mit der Peitsche das Schwert aus der Hand schlug und ihm dann als Verlieerer in ihrem Zelt auspeitschen und später als Sklaven verkaufen durfte. oder der Versuch einiger Leute aus dem schwazen Lager, die Arena um Schutzgeld zu erpressen. Als sich dann immer mehr Arenaten um die möchtegern Erpresser aufbauten und Arafus ihnen klar machte, man wisse ja an wen man sich wenden könne, wenn der Arena etwas passieren sollte nahmen die Jungs ganz schnell Reissaus. Auch der Kampf von Maruk mit dem Dreschflegel wird unvergessen bleiben. Ragnar meinte vor dem Kampf, er solle unbedingt verlieren, da alle Wette auf ihn ständen. Und als er einen fragenden Blick zu Brofatz warf nickte dieser nur verschwörerisch. Aber wie mit einem Dreschflegel verlieren? Zum Glück riss der Kopf des Flegels in diesem Kampf, so dass Maruk mit dem Stiel weiterkämpfen musste, er verlor de Kampf "unglücklicherweise" und die Arena machte ein gutes Geschäft. Auch unser Besuch im Chaoslager war sehr interessant, es bestand zu dem zeitpunkt doch glatt aus einem Dunkelelfen. Der Versuch des Erpresser aus dem schwarzen uns zu vergiften wurde uns erst später zugetragen, da die potentiellen Giftmörder "leider" in der Kneipe versumpften und so den Anschlag "verpassten".

In der Endschlacht traten wir in diesem Jahr noch nicht als Söldner auf sondern bewegten uns als neutrale Trommlertruppe auf dem Feld. Ein kräftiger Stoß ins Horn, als die Chaosavatarin gerade zu einer Rede ansetzen wollte brachte Gwen einen sehr giftigen Blick ein.

Alles in allem war das DF I ein sehr schöner und gelungener Start für die großartige Karriere der Arena.

Angehängt findet ihr ein Gruppenbild vom DF I
Darauf sind v.l.n.r.
Ragnar, Maruk, Stinker, Bromfatz, Arafuss, Kul, Maeve, Rogg, gehört nicht zu Arena, Gwen

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15.07.2009 14:44
#3 RE: die Chronik der Arena der Gladiatoren antworten

Atonien (2002):

Hier tanzten zum ersten Mal die Feuergeister in der Arena. Da der rote Feuermagier an dem Abend wohl unabkömmlich war fiel die Vorstellung noch mager aus, aber es war ein Anfang. Die vielen Untoten ließen allen ja keine Zeit für die eigentliche Show. Der erste, schon sehr altersschwache Minotaurus fand ein würdiges Ende auf dem Grillrost des Hochzeitspaares, nachdem er auf Gwens Verlangen hin noch sein leckeres Fleisch singend und tanzend angepriesen hatte!
Ausserdem hat die Arena ihren Hang zu wilder Brauchtumspflege an Ostern ausgelebt (Eierbickeln mit Kampfstäben).

Ein Höhepunkte im Arenarund war mit Sicherheit neben den beiden Turney der Kampf der Kampfküche.

Ein weiterer Höhepunkt war einen Herausforderung, die zwei gepanzerte Ritter gegenüber der Arena aussprachen. "Zwei von uns gegen vier von euch. Ja, ja, ihr könnte gern jede Waffe benutzen, ganz egal welche." Es kämpften zwei gepanzerte Ritter mit Schwert und Schild gegen vier Arenaten, zwei mit Schwert und kleinem Schild, einer mit Kampfstab und einer mit Dreschflegel. Der Kampf dauerte nur sehr, sehr kurz, worauf hin die Ritter einsahen, sich übernommen zu haben. Sie wollten es nochmal zwei gegen zwei versuchen. Aber auch diesen Kampf verloren sie recht deutlich. Die Arenaten sind eben nicht so leicht zu schlagen und ein Dreschflegel ist einen nicht zu unterschätzende Waffe...

danach:
in einem Dorf lief uns eine neue Arenatin zu. Sie bettelte so lange, bis Arafuss sie endlich mitnahm. Ihr Name ist Tamila.

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15.07.2009 14:44
#4 RE: die Chronik der Arena der Gladiatoren antworten

das zweite Drachenfest (2002):

In diesem Jahr hatte die Arena ein schönes Eingangstor und ein bastumrundetes Innenrund. Bram hatte mehrere Ringekämpfe in der Arena und wurde vom Kul besiegt und auch der Grashüpfer begegnete uns in diesem Jahr zum ersten mal und unsere Freundschaft begann. Auch die guten Kontakte zum Mash begannen so richtig in diesem Jahr, auch wenn wir auf dem ersten Drachenfest schon einige von Ihnen zum Kampf in der Arena hatten. Auf dem zweiten Drachenfest nutzen sie die Arena um Werbung zu betreiben. Einige Elfen versprachen uns in diesem Jahr für einen magischen Heilstein einen Heiler. Aber das Geschäft das Arafus abgeschlossen hatte war wohl nicht so gut, auf den Heiler warten wir heute noch.

Angehängt ein Gruppenbild vom DF 2002






danach:
ein sehr übelgelaunter, grummeliger Mann, der sich nur beim seltsamen Namen "der Würger" rufen lässt, wird von der Arena mitgenommen. Seine ständige schlechte Laune lässt ihn aber gut kämpfen.
Als die Arena als Söldner bei einer Schlacht mitkämpft und anschliessend über das verlassene Schlachtfeld streift, um... nun ja... findet sie eine junge Frau, die anscheinend weder weiss wo, noch wer sie ist. Sie ist so nahe am Tod, dass die Raben sich schon um sie streiten. Wir nehmen "Raven" mit.

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15.07.2009 14:45
#5 RE: die Chronik der Arena der Gladiatoren antworten

Atvia III (2003):
Die Arena auf Reisen durch die Zeit. Schön war das Badehaus, "Arenaleute Schwerter raus, für Gold gibts Met im Badehaus". Gut das wir wieder zurück gefunden haben, und die Piraten vermisst vermutlich eh keiner.

Vor allem das Ende blieb in Erinnerung: Das Schachspiel der Magier. Wir mussten uns auf einem großen Schachbrett kloppen. Ich (Raven) war Bauer. Was an sich schon eine Frechheit ist, aber die Figur "Schönheit" gibt's leider nicht und die Dame wollen alle ermorden, neeeneee.
Dumm nur, dass der gegnerische Turm auf mein Feld gezogen wurde.
Ein Berg von einem Mann (ja, sogar aus meiner Warte heraus) mit Rüstung, einem Türschild und einem Morgenstern. Ich, klein und wimmernd mit Lederdingsbums und einem Schwert.
Habe sogar 2 heldenhafte Treffer gelandet, er hat jedoch 3 erzielt, also musste ich das Feld räumen. Wenn ich sowas nochmal mache, nehme ich einfach Anlauf und schubs ihn raus, jawoll .Hat suuuper viel Spaß gemacht.

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15.07.2009 14:45
#6 RE: die Chronik der Arena der Gladiatoren antworten

Atvia IV (2004):

Niemals in Vergessenheit geraten darf Kuls legendärer Arena-Flankenangriff. Wir kamen von einem Rundgang zurück weil Miro etwas in den Wäldern verloren hatte, als wir beobachteten wie sich eine Horde Eistrolle auf einem Feld zusammenrottete. Kul hatte sofort einen Plan bereit: Unsere Leute aus der Taveren beschäftigen sie von vorne, während die Arena ihnen in den Rücken fällt ...
Gesagt getan ... wir fielen ihnen in den Rücken ... jedoch mussten wir leider feststellen, dass unsere Freunde aus der Taverne nicht da waren; und so drehten sich die ca. 30 Eistrolle einfach um und stürzten sich auf uns, was zu einem schnellen taktischen Rückzug in die Wälder führte.

Ebenso legendär war das Lied "die kleine Seetroll", das Maruk für die "gewinnorientierten Seefahrer" gedichtet hat, die sich ebenfalls auf Atvia befanden. Als es das Spottlied vor trug räumten die Piraten schön langsam die Tische ab und machten Platz. Als Maruk geendet hatte legten sie ihm ein Silber auf den Tisch und meinten "das ist der erste Teil der Belohnung, jetzt steht auf und hole Dir den anderen". Dann ging die Schlägerei los.

Was ebenfalls erwähnt werden darf ist das Duell, das stattgefunden hat. Ein Söldner im langem Kettenhemd und Beinlingen machte stunk und forderte Miro zum Duell aufs erste Blut. Miro war völlig ungerüstet, was das Ganze nicht gerade fair machte. Kul mußte sich einfach einmischen und fragte den Söldner ob er das für fair hielte. Dieser meinte darauf hin, ob Kul dann vielleicht kämpfen möchte. Der überlegte nur sehr kurz und meinte dann "ja". Das Duell dauerte nur 3 Sekunden, dann war der Söldner am Oberschenkel, dem einzigen ungerüsteten Fleck getroffen. Da das Duell draußen stattgefunden hatte und alle mit raus gekommen waren wurde die Gelegenheit gleich genutzt um im Anschluss eine Schlägerei abzuhalten.

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15.07.2009 14:46
#7 RE: die Chronik der Arena der Gladiatoren antworten

Beltane in Krailland (2004):

Nass, kalt, windig. Obwohl wir den Inquisitor am Leben lassen, mag er uns nicht und wir müssen eilig weiterreisen.
Hier zeigt es sich zum ersten Mal, daß die Arena wirklich keinen ihrer Leute im Stich läßt. Als der Grünling aufgrund seiner seltsamen Hautfarbe von den übereifrigen Inquisitoren auf der Suche nach Chaoskreaturen in das Rund der Arena in einen magischen Kreis gesperrt wird und die Inquisitoren den Wunsch äußern, alle dort Gefangenen mit sich zu nehmen, um sie eingehend zu befragen, da kennt die Arena kein Halten mehr. Sie bricht lieber gegen die Inquisitoren eine Schlacht vom Zaun, in die ihr die anderen aufgebrachten Gäste nur zu gerne folgen, als daß sie zuläßt, einen der ihren in die Hände der Kleriker fallen zu lassen.

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15.07.2009 14:46
#8 RE: die Chronik der Arena der Gladiatoren antworten

das dritte Drachenfest (2004):

Das Rote Lager kommt geschlossen zum Training in die Arena.

Der Grashüpfer kommt hektisch durch das Lager der Arena gerannt und verschwindet hinter den Zelten im Wald. Und direkt hiterher ein paar schwer Bewaffnete. Dei Fragen ob wir so einen schmächtigen schnellen Kerl gesehen hätten. Klar haben wir, der ist .... da lang....... (ups, war das etwa die falsche Richtung).

Beim Juggerturnier wird die Arena Zweiter..... von zwei. Wobei die Arena die klar bessere Mannschaft war, und das obwohl der Gegner einen Mann aus den Reihen einer professionellen Juggermannschaft verpflichtet hatte. Nur durch bestechen des Schiedsrichters konnten sie gewinnen. Aber mit dem komischen Ei das den Siegerpreis darstellte hätte die Arena sowieso nichts angefangen und nachdem der Schiedsrichter gelyncht war, war die Sache für die Arena wieder in Ordnung.

Nicht zu vergessen war das Cheerleaderteam: "Ohne Heiler, kommt ihr hier nicht raus..." *grööööhl*

Für die Endschlacht wurden wir von Morgrim Gorgul, dem Heerführer der Orks, angestellt. Dass daraufhin die Orks das erste und bisher einzige Mal gewannen beweist, dass es keine schlechte Idee von ihm war.

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15.07.2009 14:47
#9 RE: die Chronik der Arena der Gladiatoren antworten

Atvia VI (2005):

Eine der herausragendsten Geschehnisse auf dieser Reise, die ansonsten vor allem durch viele sehr nervige Piraten geprägt war, war der finale Angriff gegen die gesammelten Piraten. Der schwer gerüstete teil der Kämpfer griff die Piratentruppen auf einem schmalen Durchlass zwischen zwei kleinen Seen an und hielt die Stellung. Eine zweite Truppe unter der Führung von Kul umrundete den See und griff die Piraten sehr überraschend von hinten an. Es dauerte nicht mal mehr eine Minute bis die Schlacht für uns siegreich Entschieden war.

Arenaherausforderungskampf Gwen gegen Miro, Gwen steigt auf Stufe 2 auf.

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15.07.2009 14:47
#10 RE: die Chronik der Arena der Gladiatoren antworten

Telumedor (2005):

Bei der Hochzeit auf Alinor war die Arena als Feuershow angeheuert. Die sie natürlich auch glamourös ablieferte.

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15.07.2009 14:47
#11 RE: die Chronik der Arena der Gladiatoren antworten

Aemberwyn 2 (2005):
Raven hatte das Zelt eines Arenaten mitbewohnt, der zum Arenaaufbau nicht mehr erscheint. Kurz darauf erscheint allerdings ein Ork und behauptet, das Zelt mitsamt allen Inhalts beim Spiel gewonnen zu haben. Nach einigen Diskussionen kam es dazu, dass Morkai einfach auch seinen Platz in der Arena einnahm.
Anmerkung Raven: Und außerdem nahm er meinen (!!!) Platz im Zelt ein. Laut schnarchend, grün und stinkend. Jawoll!
Anmerkung Morkai:

Ein wandernder Ritter, der selbst dafür sorgte, dass sein Name - Sir Salem McGray - allseits bekannt wurde, machte so viel Aufsehens, dass beim Turnier, dass wir veranstalteten, fast alle auf seinen Sieg wetteten. Nun ja... er wurde von einem Elf mit Kampfstab besiegt und der Gewinn für uns war gross. Seit diesem Tag begegnete uns der Ritter öfter und war uns ab da auch ein gern gesehener Gast.

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15.07.2009 14:48
#12 RE: die Chronik der Arena der Gladiatoren antworten

Arena Winterlager (2006): "Ferien im Höllental"

Ein seltames Gespann, ein Zwerg, der die Höhle eines Fauns zum Einsturz gebracht hatte und deswegen von ihm begleitet wurde, hat sich der Arena angeschlossen. Aber Wichtiger: O'Mac hat ein Problem. Seit er vor ein paar Wochen mit ein paar Orks ein Gelage hatte, dessen Erinnerung daran nach ein paar Stunden im Nebel versinkt und er am Morgen in einem schnarchenden Orkhaufen aufwachte, in dem auch ein paar Orkfrauen lagen geht es ihm nicht so sehr gut. Und gerade eben sind weitere Symptome dazugekommen. Häßliche grüne Pickel an seinem...naja, also...jedenfalls da, wo sie nichts verloren haben.
O'Mac muß wohl oder übel zur Heilerin. Maeve erzählt ihm, das habe sie bei einem Ork schon mal gesehen, es sei die grüne Orksyphilis oder vielleicht auch die Hinternwarzenpocken. Es könnte aber auch der mordtötende Gribbelkratz sein. Auf jeden Fall ist es eine Orkkrankheit, die bei Orks aber völlig harmlos abläuft (ähnlich wie juvenile Akne, da muß halt jeder mal durch, nur daß sie durch geschlechtlichen Verkehr übertragen wird), bei Menschen sehr selten vorkommt (man wird wissen, wieso!) aber fast immer tödlich endet. Nach kurzem Überlegen überlegt Maeve, daß das einzige, was ihm helfen kann, eine komplette Umwandlung seines Blutes durch Orkblut ist, möglichst altes und mächtiges Orkblut, denn nur dann kann er resistent werden. Das ist für beide Parteien nicht ganz ungefährlich und vielleicht gibt es ungeahnte Nebenwirkungen aber es ist das einzige, was ihr einfällt. Also, Pumpe konstruieren, einen alten und mächtigen Ork (natürlich lebend!) herbeischaffen, ob er will oder nicht (denn bei den arenaeigenen Orks wird man das Risiko lieber nicht eingehen), und ein Alraunemännchen herbringen zu O'Macs Stärkung vor diesem Eingriff. Eine solche Pflanze hat die Heilerin draußen gesehen, ist aber bis dahin noch nicht dazu gekommen, sie auszubuddeln und außerdem wollte sie eigentlich bis zum Frühjahr warten, damit die Pflanze richtig im Saft steht. Aber das hier ist wohl ein Notfall. Bekannterweise wächst die Alraune, die man auch Galgenmännchen nennt dort, wo etwas Totes unter der Erde liegt und der Schrei, den sie ausstößt, wenn man sie ausgräbt ist tödlich für den, der sich die Ohren nicht verstopft hat.
Das nur nebenbei, denn es gibt ganz andere Probleme.
Vor vielen, vielen Hunderten von Jahren.....lebte einst ein bösartiger, mächtiger Magier in diesem Tal. Sein Turm stand dort, wo jetzt die Taverne steht. Er beschwor Dämonen, verkehrte mit Geistern und experimentierte mit Zombies und bereitete sich darauf vor, sich zu einem Lich umzuwandeln.
Ein strahlender Paladin vom Orden der Sonnentempler kam ihm auf die Schliche und störte mit tapferen Gefährten das Ritual mit Hilfe mächtiger magischer Artefakte. Sie zwangen seinen Geist in ein Gefäß und wickelten ein heiliges Sonnenamulett darum und versenkten es in seinem Garten in der Erde. Wohl wissend, daß der Geist des Magiers nicht zerstört, sondern nur gebannt war und daß es gut möglich war, daß er eines Tages freikommen würde vertraute der Paladin kurz vor seinem Lebensende die magischen Artefakte mächtigen Waldwesen an, damit sie sie hüten mögen, bis andere gute Streiter kommen würden. Er faßte den Ablauf der Ereignisse zusammen, legte einen Ritualablauf fest und versteckte diese Schriften hinter einem Bilderrahmen. Das Bild (ein Bild des üblen Magiers, der von sonnenartigen Ornamenten eingefaßt ist und vor Qual schreit) wurde in dem Haus aufgehängt, das über den Fundamenten des Turms entstand, mit der Auflage im Kaufvertrag, daß es nie von seinem Platz entfernt werden dürfe (abgesehen davon, daß das magischerweise gar nicht geht, nur wenn der Geist freikommt, läßt sich das Bild entfernen).
Dummerweise verursacht das Bild bei den Betrachtern Beklemmungsgefühle, so daß es der Pächter der Taverne jetzt zugehängt hat.
Tja, im Lauf der Jahrhunderte wanderte das Gefäß in der Erde nach oben und Galgenmännchen wuchsen an der Stelle. Die Wurzeln dieses Galgenmännchens dringen durch die Kette des Amulettes, so daß es unweigerlich mit der Wurzel herausgezogen wurde, als die Arenaten die Alraune herausholten.
Die Erde bebte, das Gefäß zerbrach, der Geist kam frei.
Der Geist des Magiers war stinkewütend. Er trieb sein Unwesen mit klassischen Spukerscheinungen, er konnte in den Köpfen der Anwesenden nach dem suchen, was sie am meisten entsetzt und für entsprechende Visionen sorgen. Sein Ziel war es, die Anwesenden durch Angst und Entsetzen so geistig zu schwächen, daß er in seinem jetzigen Zustand in einen eindringen kann um sein Werk zu vollenden. Dummerweise war er durch seine lange Gefangenschaft sehr schwach und mehr als nur ein bißchen spinnert.
Die Anwesenden mußten den Brief des Paladin finden, die nötigen Gegenstände beschaffen und ein neuerliches Ritual aufziehen, den Geist rufen und ihn noch einmal in ein Gefäß bannen, denn zerstört werden konnte er nicht einfach so.

Und ganz nebenbei sollte auch noch O'Mac gerettet werden, aber das war ja fast Nebensache und wurde rasch im Hinterzimmer erledigt, so lange wie es eben dauert, einmal das Blut umzupumpen...dummerweise war wohl das Blut des alten Orkschamanen im Wald ein bißchen zu potent und woher hätte man denn wissen sollen, daß ausgerechnet das passieren würde...Heee, Hauptsache, O'Mac lebt und keiner wird leugnen, daß es ihm in seinem Leben nie besser ging, am wenigsten er selbst. Er ist viel widerstandsfähiger geworden, seine Haut hat noch nie in so gesundem ...äh...Grün erstrahlt, seine Zähne sind um so vieles...öh....kräftiger geworden und was den Intellekt angeht merkt man ja kaum einen Unterschied, oder etwa doch???
Aber er hats ja nicht anders haben wollen! Leider verließ er bald darauf die Arena - vermutlich folgte er dem Rud eines Orkweibchens...
Der Geist des Magiers? Oh ja, äh, der fand ein würdiges Ende gebannt in eine Bierflasche, die über dem Kamisims des Gasthauses im Höllental nun ein einsames Dasein fristet.

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15.07.2009 14:48
#13 RE: die Chronik der Arena der Gladiatoren antworten

Beltane in Krailland (2006):
Nachdem die Regierung von Seeburg eine allgemeine Amnestie ausgesprochen hatte - offenbar hatten die Reihen der Inquisitoren das Chaos in den eigenen Reihen nicht so sehr im Griff und waren abgesägt worden - verbrachten sie diesmal wieder die magische Nacht in Seeburg. Dort enstand nach dem Aufruf zu einem Bardenwettstreit, wo ein Loblied auf die Arena gesungen werden sollte Maruks legendäres Arenalied, das er so enthusiastisch schrammte, daß ihm danach wirklich die Finger bluteten. Das Lied gewann, die Konkurrenz hatte sich zwar...ähm...ehrliche Mühe gegeben, war aber an Maruks überragendem Können als Barde gescheitert. Auch wenn das Lied des Anführers der Raben auf ewig in unseren Köpfen bleiben wird (die zweite Strophe besang die Arena, aber die war uninteressant): Was liegt am See und stinkt nach Fisch? Die Stadt Seeeeeeeeeburg!

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15.07.2009 14:49
#14 RE: die Chronik der Arena der Gladiatoren antworten

das vierte Drachenfest / das Urukfest (2006):

Auf dem Urukfest trafen wir Sir Salem wieder, der uns seinem neuen Landesherrn und dessen Verbündeten vorstellte. Ein Triumvirat, das im Lager des goldenen Drachen hauste. Wir bekamen von ihnen den Auftrag, für einen der ihren, Lord Dargen, ein Turnier zu seinem Geburtstag zu veranstalten. Dies war unsere erste Begegnung mit dem Triumvirat, darunter dem Orden der Sturmbrecher samt ihrem Hochmeister Bohemunt von Silberburg und Freiherr Mira Ten Trakon, dem Herrscher von Tiwa.

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#15 RE: die Chronik der Arena der Gladiatoren antworten

Chamberlords IX (2006):




danach: ein junger Waffennarr kann der vorbeiziehenden Arena nicht widerstehen und schliesst sich ihnen an. Agerius hat schon als Azubi bald mehr WAffen, als der Rest der Arena zusammen.

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#16 RE: die Chronik der Arena der Gladiatoren antworten

das fünfte Drachenfest (2007):

Wieder trafen wir die Leute vom Triumvirat. Die Dargener waren nicht mehr dabei, dafür eine Gruppe Kelten (mit denen wir viel Spass hatten... ich sage nur "Maus-oleum" und "Porridgetopf"). Es gab ein eigenes Lager des Triumvirats und ein sehr seltsames, aber mächtiges Wesen, das alles paralysierte, was es anfasste, war die Einzige, die ihre Fahne in die Schlacht tragen konnte. Sir Salem machte an einem Abend seiner Elfen-Maid einen Heiratsantrag, der dazu führte, dass wir den frischgebackenen Ehemann exklusiv bei der Endschlacht verteidigten. Oh, was haben wir geflucht...

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#17 RE: die Chronik der Arena der Gladiatoren antworten

Silvester auf Andurin (2007/08):

Bohemunt, der Hochmeister der Sturmbrecher, der irgendwie vergessen hatte, unseren Sold für das letzte Drachenfest zu zahlen, lud uns nach Andurin ein, zum Neujahrsfest eines seltsamen Barons.

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#18 RE: die Chronik der Arena der Gladiatoren antworten

Arena Winterlager (2008):

Die Arena will diesmal ein paar Wochen in einem Gasthaus mitten im Nirgendwo verbringen (na, was für eine Überraschung). Maeve und Kul sind ein bis zwei Tage vorausgereist, um den Wirt auf die Invasion vorzubereiten. Der Rest soll mit dem Troß nachkommen.

Ab dem Augenblick, da die Arena bei dem Gasthaus eintrifft handelt es sich alles schon nur um einen Traum (Alle kamen an, waren von der Reise müde, legten sich bald schlafen und träumten den gleichen Alptraum...und sie schlafen immer noch – der Wirt auch, der wird ihnen beim Erwachen erzählen können, daß das schon seit ein paar Wochen so geht und er kurz vor dem Auszug steht, daß er nur noch hier ist, weil die Arena sich schriftlich angekündigt hatte). Nur Maeve mußte wach bleiben und sich um den kranken Kul kümmern, weshalb die beiden von nichts etwas mitbekommen.
Ein Auftritt des hustenden und fiebernden Kul in Nachthemd und Schlafmütze gefolgt von der schimpfenden Maeve, die ihn ins Bett stecken wollte waren ein bemerkenswerter Anblick. Probleme wurden großzügig Vize Gwen zum Lösen überlassen.

Vor etwa 100 Jahren gab es in der Gegend ein Dorf/großes Schloß. Dort begann dann ein Schwarzmagier sein Unwesen zu treiben. Die Bewohner bekamen Alpträume, einige starben, begingen Selbstmord, Mord, etc...Es gab auch einen Lichtpriester, unter dessen Führung die Bewohner dem Schwarzmagier auf die Schliche kamen. Dieser hatte aber auch schon ein paar andere auf seine Seite gezogen und es kam zu einer Schlacht, in der fanatisch Gut gegen fanatisch Böse kämpfte. Alle brachten sich gegenseitig um, einschließlich Priester/Inquisitor und Schwarzmagier. Dank elementarer Kräfte stürzte ein Teil des Berges ein und begrub vieles unter großen Felsen. Ein paar Dörfler überlebten das Massaker, begruben den Schwarzmagier irgendwo im Wald an einem Kreuzweg und schmissen seinen ganzen magischen Krempel zu ihm ins Grab und hofften, daß es damit gut sei. Der Priester wurde in Ehren im Tempel bestattet. Leider blieb der Schatten dieser Schlacht in den magischen Artefakten des Priesters (Lichtamulett) und des Schwarzmagiers (schwarzer Dolch) erhalten und die Gegend steht noch unter deren Einfluß. Die Alpträume gingen dank des weiterhin intakten Dunkelartefakts weiter, etliche übriggebliebenen Dorfbewohner kamen ums Leben oder zogen weg. Seit 100 Jahren verfiel das Dorf/Schloß zu Ruinen, das einzige Gasthaus in der Umgebung stand lange leer, bis es der eine oder andere mal aufgekauft hat, aber die Geschäfte liefen immer schlecht (einsame Gegend) und die Leute schliefen nicht gut...In der Umgebung des Gasthauses existierte weiter der dunkle magische Gegenstand, der negative Energie in sich sammelt, um ein Tor zu dem „anderen Ort“ zu öffnen und eine der dort lebenden Wesenheiten herauszuzerren. Der Gegenstand tut nichts weiter, als für üble Alpträume zu sorgen, die daraus resultierenden negativen Gefühle zu speichern und damit die Betroffenen über kurz oder lang in den Wahnsinn und Selbstmord zu treiben. Man muß ihn finden und zerstören. Doch vorher schlagen die Träume zu.
Durch die Arena, ihre Gäste und deren angezapfte Ängste ist das Energiequantum jetzt komplett und das Wesen wird kommen. Der Dämon bleibt in der direkten Umgebung des Amuletts.

Das heißt, es blieben noch Dorf-/Schloßruinen und Überreste eines Tempels mit Priestergrab im Dorf/Schloß und ein namenloses Grab im Wald. Der Geist des Lichtpriesters konnte über ein Ritual beschworen werden und drei Fragen beantworten, u.a. die Position des Grabes des Schwarzmagiers weitergeben und was genau passiert ist – soweit er das wußte. Und letztendlich mußte eigentlich nur das Schwarzmagier-Traumartefakt gefunden und vernichtet werden, Lichtartefakt und Dunkelartefakt vernichten sich gegenseitig.

Natürlich wurde die Sache erschwert durch die Zeit der dunklen Träume, in denen sich viele ihren schlimmsten Alpträumen konfrontiert sahen. Hochmeister Bohemunt mußte mit ansehen, wie die Prälatin und ihre Tempelwächter Dana Ten TRakon und Briseis aus seinem Schutz entführten und vor seinen Augen die Kehle durchschnitten.
Viele wurden mit ihrem eigenen Tod konfrontiert, auf hinterhältige und brutale Art.
Die Angehörigen von Gaias Bannstrahl erlebten, wie einer ihrer Priester den Einflüsterungen eines Dämons erlag und sie alle auf sein Geheiß tötete.
Agerius wurde in die Arena aufgenommen - mit Hilfe eines Blutrituals, das ein Menschenopfer erforderte, der Kreis der Arenaten schaute ihm in wahnsinniger Blutgier zu, wie er in dem von den drei Hexen Mave, Gwen und Tamila errichteten Ritualkreis eine junge Frau kaltblütig ermordete - vielleicht hätte er es gerne so gehabt, dch auch das erwies sich als teil eines Alptraums.
Ein armer Kaffeehändler, der im Wald von der Kälte überrascht worden war geriet in seinen eigenen Alptraum, der sich mit dem der Gasthausbewohner vermischte, in dem er einen Anhänger des Dunkeln verkörperte, der gut die Hälfte der Gäste meuchelte, um sie dann in seinem Namen und unter seinen Dienst gepreßt wieder auferstehen ließ.

Dennoch gelang es, das dunkle Artefakt auf dem Feld zu finden...bei Dämmerung, Nebel und dem fernen Gekrächz von Krähen, düsterer ging es kaum fand eine große Schlacht statt, als sich die vom Kaffeehändler Bekehrten gegen ihre Freunde wandten und alles in einem großen Gemetzel endete. Das Maß des Alptraumfängers war voll, der Dämon konnte kommen. Er erwartete geschäfte, Macht gegen die Aufgabe gewisser menschlicher Regungen. Tatsächlich konnte er drei Tauschgeschäfte tätigen - niemand wird je erfahren, er bereit war, ein Teil seiner Menschlichkeit gegen was auch immer einzutauschen...
Anschließend vernichteten sich beide Artefakte gegenseitig.
Später tauchte der arme Kaffeehändler auf, durchgefroren und noch ganz verschreckt von seinem Alptraum - ihm wurde keine Gnade zuteil. In Maruks Griff hauchte er sein Leben aus, als Morkai ihn einer alten Okprüfung unterzog, bei der festgestellt wurde, daß er keinen Dämon in sich trug. Die Entfernung seiner Eingeweide überlebte der arme Mann nicht lange. Besonders trug er sein Ableben Hochmeister Bohemunt nach, der wohl nach dem Prinzip: Tötet sie alle, Brasxos wird die seinen schon finden lieber einen Kaffeehändler töten ließ, als das Risiko einzugehen, einen Dämon herumspringen zu lassen. Es sollte nicht das letzte Mal sein, daß man von dem Kaffeehändler etwas hörte.

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Gwen Offline

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15.07.2009 14:53
#19 RE: die Chronik der Arena der Gladiatoren antworten

das sechste Drachenfest (2008) - Fest des grünen Drachen:

Der Platz in Aldradach, der Feststadt der Drachen, scheint immer knapper zu werden. Wir mussten die Zelte getrennt von der Arena aufbauen, weil eine keifende Händlerin meinte, in die Stadtmitte dürften keine Wohnzelte. Naja... ihrs war da.
Aber das Wiedersehen mit Freunden und Verbündeten hat uns etwas versöhnt. Das Triumvirat war wieder da. Eigentlich wollten sie uns für die Endschlacht engagieren, aber sie schafften es nicht, bis zum vereinbarten Zeitpunkt zu kommen, so dass Kul gerade ins grüne Lager zu Equite Tristan gegangen war, als Inquisitor Mordekei angerannt kam. Aber zu spät. Doch unser Auftraggeber und der Clan Yoshida, den er und damit auch wir begleiteten, akzeptierten unseren Nichtangriffspakt mit dem Triumvirat und schlossen sich dem entgegen unserer Erwartungen sogar an, so dass ein sehr disziplinierter Teil des grünen Lagers nicht gegen das Triumviratslager zog. Dafür waren wir bei der Festsetzung des schwarzen Drachen und des kupfernen Drachen dabei.
Und das neue Viertel der Zwerge begeisterte uns. Nicht, dass wir viel davon gesehen hätten, aber die Zwerge stellten sich als äusserst hilfsbereite und fähige Nachbarn heraus, sie glichen selbst den Untergrund der Arena aus, so dass das Arenarund nicht mehr wegen der Löcher darin gefährlich war, sondern wieder wegen der Kämpfe darin.

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Gwen Offline

Arenabiest und Forenmistress


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15.07.2009 14:53
#20 RE: die Chronik der Arena der Gladiatoren antworten

DasCon SilvesterLARP (2008/09):

Tja, wir dachten, auf einer Feier von lauter Adligen und ihrem Gefolge liesse sich ein bisschen Geld machen. Falsch gedacht. Die waren sich geschlossen zu fein für uns. Und die ganzen Ordensbrüder waren noch komischer. Erst als der erste Teil der Turney in voller Verwirrung stattgefunden hatte, wurde Kul gefragt, ob wir als Schiedsrichter beim zweiten Teil helfen würden. Und eine Feuershow war dann doch auch gefragt. Aber ansonsten... selbst in der Taverne war die nette Unterhaltung stark beeinträchtigt, weil eine Adlige immer meinte, ihre todtraurigen Lieder auf der Harfe ausgerechnet in der Taverne des "Volkes" singen zu müssen. Wahrscheinlich weil die Adligen sonst vom Turm gesprungen wären mit Depressionen. Und dann hat noch einer tatsächlich das überschüssige Bier mitten in der Nacht in Kuls und Maeves Zimmer gespeit. Das war wenigstens noch ein Spass, als wir ihn hochoffizell spiessrutenlaufen lassen durften. Und eine Barbierin hat ihm auch noch einen Aderlass verschafft - natürlich nur zur Kühlung des Gemüts - und einen unrettbaren Zahn entfernt.

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